Zurück in Peking! Wir bekommen Besuch von Corinna und Christian! Also wird wieder ordentlich und viel gegessen ;). Plus Sightseeing natürlich. Das ist ein herrlicher Start in den Frühling. Ostern wird auf Mary Roses Dachterrasse gefeiert. Das Highlight sind wohl die 8 kleinen Kätzchen, die „aus Versehen“ unter ihrem Bett geboren wurden. Mittlerweile haben sie alle ein neues Zuhause gefunden und die zwei Mütter, die eigenmächtig entschlossen hatten, bei unserer Freundin einzuziehen, müssen bald wieder zurück auf die Straße.





























Beruflich geht es für ein Wochenende in ein Dorf in der Provinz Shandong. Hier wird der dreijährige Todestag eines Dorbewohners groß zelebriert. Dafür werden alle möglichen Gegenstände wie Kühlschrank, Fernseher, Auto usw. sowie ganze Häuser und Tempel aus Bambusgestellen und Papier gebaut und im Dorf aufgestellt. Am nächsten Morgen wird im Haus des Verstorbenen getrauert. Die Männer liegen in weißen Trauergewändern im Innenhof, die Frauen hocken im Wohnzimmer auf dem Fußboden und weinen. Es gibt aber auch Musik von einer Kapelle und eine große Bühne mit Popmusik, Essen für alle, Opfergaben wie z.B. ein halbes Schwein für den Verstorbenen und reichlich gute Laune. Im Anschluss werden alle Pappteile auf bestimmt 8 riesigen Anhängern zum Friedhof verfrachtet und dort in einer großen Grube verbrannt. So kommen diese weltlichen Dinge dann beim Verstorbenen an. Den passenden Beitrag dazu gibt es demnächst im Weltspiegel, dann wird der hier noch verlinkt.
In Peking ist MItte April die weltgrößte Automesse. Sie findet jährlich im Wechsel zwischen Peking und Shanghai statt. Wir berichten natürlich in Sachen deutsche Autobauer, E-Mobilität und so weiter.












Benzin‑gelaber… Endlich, Endspurt was die mechanische Revision angeht. Die Federgabel bekommt neues Öl und neue Dichtungen – es war erstaunlich wenig Öl drin, und das, was noch drin war, hatte farblich nichts mehr mit dem transparent‑rötlichen, frischen Öl zu tun – überall Dreck. Schnell noch den Zylinderkopf runter, das Ventilspiel geprüft und bei der Gelegenheit per Endoskopkamera in den Brenn‑ und Einlassraum geschaut. Die Kamera und den Blick ins Motorinnere hätte ich mir sparen können, da ich das, was ich da sehe, nicht einordnen kann – denke mal, es sieht okay aus ….
Nebenbei bereite ich einen Umbau der Armaturen vor. Das Motorrad wird einen sogenannten Rallye‑Tower bekommen. Der hat dann Platz für mehr Stromanschlüsse und weitere Geräte zur Navigation und Orientierung. Alles wird schön mit 12 Volt verkabelt und abgesichert. Ein 5‑Volt‑Konverter kommt auch dran, denn als ich das Tablet so vor mir hatte, merkte ich, dass sich das während der Fahrt nicht wirklich sicher bedienen lässt – da habe ich mir eine Fernbedienung gebaut. Die läuft über Bluetooth mit einem Mini‑Computer am Handgriff und tut so, als wäre sie eine Tastatur zur Bedienung des Tablets. Sehr viel und sehr langes Gebastel – auch für das 3D‑Design des Gehäuses. Es hat aber wirklich viel Spaß gemacht und funktioniert extrem gut 💪🏼!




















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