Reisen Unternehmungen Berichte

Bei den Dong zu Besuch

Wir haben wunderbar geschlafen, unsere Aufpasser hoffentlich nicht!

Nach dem Frühstück (der Wagen mit unseren Aufpassern hat uns an der Autobahnauffahrt in der Nähe der Kreisgrenze übrigens verlassen) machen wir uns auf den Weg in eine etwas abgelegene Region: Liping, in der die Dong (Wikipedia LINK) ihr kulturelles Zentrum haben. Hier kann man in den oft sehr ursprünglich erhaltenen Dörfern spazieren gehen und Szenen des alltäglichen Lebens beobachten. Auch hier gibt es wieder deutliche Unterschiede, was die touristische Infrastruktur und Menge der Menschen angeht. Mittlerweile glauben wir allerdings, dass es ziemlich unmöglich ist, hier überhaupt irgendwo auf übermäßig viele Touristen zu stoßen – vielleicht zu offiziellen Feiertagen, wie zuletzt in der Woche über den 1. Mai. Wiebke hat ein kleines Dorf ohne Ticketkasse und Massentourismus im Internet gefunden- Huanggang Dong Village. Hier sind immerhin kleine Wegweiser installiert, und man kennt die neugierigen Blicke der Besucher. Das Gefühl, ein Fremdkörper in der sozialen Gemeinschaft zu sein, lässt sich nicht ganz ausblenden, hält sich aber im Rahmen. Andere Touristen sehen wir wohl insgesamt zwölf…

Das Tal bis zum Dorf und auch das Dorf an sich sind wunderschön. Die Dörfer der Dong-Minderheit haben oft mehrere Trommeltürme. Hier wurde früher getrommelt, um die Bewohner oder auch die umliegenden Dörfer aufmerksam zu machen. Heutzutage sind es eher Treffpunkte. Hier wird gequatscht, gesungen, Feuer gemacht, der Dorfbulle untergebracht und es gibt ein „Lost and Found“. Im ganzen Dorf sehen wir so viele kleine Kinder wie noch nie. Sie werden scheinbar von den Großeltern versorgt. Denn auch alte Menschen sehen wir reichlich. Die mittlere Generation arbeitet wahrscheinlich irgendwo in der Stadt. Insgesamt ein wirklich friedliches Plätzchen. Nicht einmal einen größeren Parkplatz gibt es für Besucher. Wir parken vor dem Tor zum Dorf. Nach einem sehr leckeren Abendbrot werden wir hier an der Straße auch schlafen. Ab 22 Uhr ist nichts mehr los!


On the RoadSo., 10.05.
Strecke 374 km (blau)
Zeit insgesamt7 h 43 min
Ø-Geschwindigkeit48 km/h
Höhenmeter bergauf3.410 m
Höhenmeter bergab3.163 m
Höchster Punkt776 m
Tiefster Punkt275 m
Höhenprofil
Wanderung mit Bus, Bahn & per pedesSo., 10.05.
Strecke 5,11 km (rot)
Zeit insgesamt3 h 21min
Zeit in Bewegung55min
Ø-Geschwindigkeit10:56 /km
Höhenmeter bergauf98 m
Höhenmeter bergab98 m
Höchster Punkt784 m
Tiefster Punkt737 m
Höhenprofil

Stationen in der Region

3 Kommentare

    1. Avatar-Foto
      Heiko

      😅 War tatsächlich mein 1. Gedanke!😅
      Anscheinend ist das der traditionelle Kampfbüffel, wenn man das der bildlichen Darstellung entnehmen möchte, aufgrund der Metallhülsen auf den Hörnern.

      Google Übersicht mit KI +1 Wasserbüffelkämpfe sind eine traditionelle Veranstaltung in China, insbesondere in der Provinz Guizhou (z.B. im Heko-Dorf) und in Do Son. Diese Kämpfe haben eine lange Tradition und sind tief in der Kultur verwurzelt, oft symbolisch für Stärke und den Frühling.

Schreibe einen Kommentar