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Gras, Stein, Wurst, Papier
Gras, Stein, Wurst, Papier

Gras, Stein, Wurst, Papier

Unsere Reise nähert sich ihrem Ende, und wir machen uns auf den Weg in Richtung Süden – heute einige Kilometer mehr als sonst! Im Südteil der Insel soll es noch einige schöne Strände geben, und der Flughafen liegt hier auch. Nicht, dass wir am letzten Tag noch in einen quasi Schweinsgalopp verfallen müssen, weil unser Flieger geht. Unser Auto übergeben wir den Vermietern übrigens am Flughafen. Wir sparen uns somit die etwas aufwändige Fahrt mit dem Bus etc.

Wir wollen uns heute noch eine Salzfabrik anschauen. Hier wird aus einer im Naturschutzgebiet liegenden Bucht ohne weitere Ansiedlungen Wasser aus dem Pazifik entnommen und nach feiner Filterung in einem feinen Sprühnebel verdunstet. Die Produktionsräume sehen aus wie ein Filmset eines Wintermärchens. Das Salz gilt in seiner Zusammensetzung als sehr bekömmlich und regelrecht gesund. Es schmeckt sehr mild – wir kaufen uns eine Tüte für zu Hause.

Nach einem kleinen Snack im Restaurant der Salzfabrik geht es weiter an die Südspitze der Insel. Hier haben wir eine Empfehlung für eine letzte Nacht am Strand. Die Bucht ist schön. Waren wir bisher jede Nacht alleine mit dem Wagen über Nacht am Strand, ist es hier nun – so dicht an der Hauptstadt – regelrecht voll. Es ist Freitag, und es stehen hier bestimmt 20 Autos und Camper. Gut verteilt zwar, aber irgendwie ungewohnt. Wir lassen das Auto stehen und latschen einige hundert Meter zu einem kleinen Restaurant, das uns die Karten-App angezeigt hat. Es ist das einzige fußläufig erreichbare Restaurant – hoffentlich hat es überhaupt geöffnet. Als wir ankommen und die Gebäude sehen, scherze ich noch, dass es ganz schön verlassen aussieht. In den heruntergekommenen Gebäuden versteckt sich allerdings eine Seetrauben-Zucht, ein kleiner Merchandise-Shop, ein Campingplatz und unser kleines Restaurant. Alles ganz süß. Unser Essen im Sonnenuntergang auf der Dachterrasse schmeckt so richtig gut 🙂

In der Nacht, so gegen 1 Uhr, bin ich bereit, das Auto umzuparken! Es gibt mittlerweile viele freie Plätze, da die meisten eher für ein BBQ und den Sonnenuntergang am Strand waren und hier nicht schlafen wollen. Die Gruppe besoffener, hysterisch gackernder Jungs und Mädels neben uns will offensichtlich auch nicht schlafen, bleibt aber hartnäckig. Dann kommt Bewegung in die Gruppe – es wird gepackt, und die drei Autos düsen los. Was für eine Ruhe! Ich bin jetzt aber hellwach … Ich denke noch so: was für ein Albtraum, müssten wir nun immer neben unseren eigenen 20-jährigen Ichs übernachten 😆. Gegen vier Uhr schlafe ich wohl mal wieder ein. Auch heute wird der Vormittag entgegen der Vorhersage sehr sonnig und warm. Ich chille im luftigen, schattigen Auto und verfolge diverse Black-Friday-Angebote, Wiebke sitzt lesend in der Sonne oder gleitet mit dem SUP durch die Bucht.

Die Abgabe des Autos wird kurzfristig verlegt. Irgendwie gibt es wohl Probleme mit dem Betreiber der Flughafenparkplätze. Man möchte dort keine Mietwagenübergaben haben. Es findet sich aber schnell ein Parkplatz an einer Monorail-Haltestelle. Von hier können wir in 15 Minuten am Flughafen sein.


On the RoadFr., 28.11.
Strecke 143 km (blau)
Zeit insgesamt
Zeit in Bewegung6 h 59 min
Ø-Geschwindigkeit20 km/h
Höhenmeter bergauf1.029 m
Höhenmeter bergab1.028 m
Höchster Punkt92 m
Tiefster Punkt0 m
Höhenprofil

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